Sind sie nicht wunderbar, durch sie wird man noch an den letzten Gehirn Akrobaten erinnert den man eigentlich nur in seiner "Freundesliste" hat, um sich über seine Manifeste der Belanglosigkeit aufzuregen oder sich an ihnen zu ergötzen, nur um ihnen dann eventuell, an ihren großen Tag das obligatorische "Alles Gute" auf die Pinnwand zu kotzen.
Mal davon abgesehen das genau, dass die Bedeutung einer Geburtstags Gratulation extrem verwässert,(Eigentlich sollte so etwas eher heißen schön das du geboren bist oder ich finde es schön das wir beide Zeit miteinander verbringen können)da finde ich das plumpe "Alles Gute" eher kontraproduktiv. Aber mal ganz abgesehen davon, finde ich es persönlich recht wichtig, dass man die Geburtsdaten seines engen Freunde/Verwantenkreises im Kopf hat.
Die Frage ist jetzt, bin ich da der einzige der da so denkt oder stimmt mir da jemand zu und sagt ja, das hat eine etwas hohe Gewichtung die gerade durch Funktionen wie bei Facebook leidet.
yay. ein blog. für mich alleine. Guten Tag...ja, da fängt's schon an diese Unwissenheit, Unkreativität. Ich seh schon, das wird nichts heute. Vielleicht sollte ich anfangs schon erwähnen, dass ich mich in einer unpassenden, nicht wirklich gesellschaftserfreuenden Phase meiner Pubertät befinde,misanthropisch, gesellschaftskritisch und weltverachtend steh ich da, denkend und trotz allem ist das Leben das Beste, was es gibt. Leben? verlass mich nicht.
Freitag, 2. November 2012
Donnerstag, 20. September 2012
Montagmorgen
Wusstet ihr, dass die Deckel von den gelben Überraschungsei-Kapseln heutzutage so komisch angebammelt sind, damit sich niemand beim Deckelschnipsen verletzt? So fürsorglich ist unser Staat, man kann sich drauf verlassen, daß er einem alle Lebensgefahren aus dem Weg räumt. Irgendwann werden unsere Seen nur noch einen halben Meter tief sein, damit niemand drin ertrinkt. Und die Sonne wird im Sommer gedimmt, wegen Hautkrebs. Was man auf dem Bild sieht, sind nur scheinbar die aktuellen Ü-Ei-Schlümpfe. In Wirklichkeit handelt es sich um eine Szene, wie ich sie jede Woche in der Schule erlebe.
Die Letzte ihrer Art
Es gibt ja viele populäre Fotomotive auf der Welt, z.B. den Eiffelturm, aber viel interessanter wäre doch eine Statistik über die unpopulärsten Fotomotive der Welt. Gibt es etwas, was noch nie fotografiert wurde? Vielleicht ist das Muster der Westberliner U-Bahn-Polster ja als Fotografierschutz gedacht, aber warum? Hängt da die Stasi mit drin? Ich wüßte zu gerne, wer das entworfen hat. Sollte es sich um Kunst handeln? Das kann aber nicht alles entschuldigen, es muss auch Grenzen geben.
Donnerstag, 16. Februar 2012
Menschencontainer
Sie fährt im erstaunlichen Paar-Minuten-Takt, die S-Bahn in einer Februarnacht, und wäre da nicht die erschütternde Tristesse der Bahnhöfe, könnte man sich, wenn sie da so als beleuchteter, halbverglaster Menschencontainer vor sich hin rattert, ganz gemütlich und geborgen in ihr fühlen, insbesondere weil genug Platz ist und gegenüber jemand versonnen in sein Smartphone starrt und vor sich hin lächelt, nein, strahlt, und weil alle anderen, noch nicht an die milderen Temperaturen gewöhnt, die Mützen tief in die Stirn gezogen und die Hände unter die Achseln gesteckt haben, als ob man nicht schon ahnen könnte, dass der Winter nun endgültig vorbei ist und der nächste Tag sogar eine Andeutung von Frühling bringen würde; aber das wissen sie natürlich noch nicht, wie sie da sitzen, erschöpft von einem langen Tag, und sich auf ihre Betten freuen und auf eine kleine Töle, die vielleicht zuhause wartet oder auf ein vorgewärmtes Bett, in dem schon jemand liegt, den sie lieben; und deshalb ist es eine friedliche, ja, beinahe gemütliche Fahrt in Richtung Süden, und man könnte glatt noch ein bisschen sitzen bleiben, einfach so, weil es manchmal schön ist, in Bewegung zu sein; aber trotzdem wäre da dann irgendwann wieder ein Bahnhof, dessen allumfassende Unwirtlichkeit das gerade Erlebte wieder konterkarierte, und deshalb kann man auch genauso gut da aussteigen, wo man nun einmal hingehört. Oder hinzugehören meint.
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